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Das "Gedächtnis der Stadt"

Das Geschichtskontor im Kulturhaus Walle recherchiert, archiviert und veröffentlicht Bremer Geschichte und Geschichten, dabei beleuchten sie wie die Hafengeschichten rund um die „Überseestadt“ das Verhältnis von Stadtentwicklung und Geschichte. Das Bildarchiv mit seinen über 18.000 Bildern bietet dabei einen hervorragenden Fundus. Das jüngere Tonarchiv bewahrt die ‚oral history’, die Erzählungen von Zeitzeugen. In all den Gesprächen und beim Archivieren der Bilder wächst ein „Gedächtnis der Stadt“. Stadtteilrundgänge, Ausstellungen, Veranstaltungsreihen wie der „Walle-Blues“ oder auch die Kooperationen mit dem Arbeitskreis Archive, dem Verein MS Friedrich und die Unterstützung von Firmen- und Vereinenjubiläen gehören zum festen Bestandteil unserer Arbeit.

Speicher XI, Hafenmuseum

Im Bildarchiv Alltagsgeschichte werden mehr als 11.000 - überwiegend private Bilder zur Geschichte des Bremer Westens (Walle, Häfen) und Bremens (Doventor, Bahnhof, Stephani, Innenstadt) - professionell archiviert, erzählte Geschichte wird festgehalten; ein digitales Bildarchiv entsteht.
In Dia-Vorträgen, Veröffentlichungen, Stadtteilerkundungen und Ausstellungen wird die Arbeit präsentiert.

Im Projekt Kommunale Geschichte initiiert das Archiv Geschichtsprojekte und bietet Unterstützung für Vereine, Betriebe, Firmen und andere Einrichtungen bei der Erstellung von Chroniken und Ausstellungen an. Auch im Bereich der Bildarchivierung findet Beratung und Kooperation statt. Des weiteren wird die Zusammenarbeit innerhalb der Bremer Geschichtsgruppen verstärkt.

Neben diesen Arbeitsfeldern gibt es auch eine Bibliothek des Archivs mit fast 800 Veröffentlichungen und ein Textarchiv mit etlichen Quellen und Dokumenten.