Soziale Einrichtungen in Walle
... ein besonders wichtiges Stichwort in einem Stadtteil, der als klassisches Arbeiterquartier herangewachsen ist und heute eine gute Mischung aller sozialer Strukturen aufweist. Es ist eine große Zahl von Gemeinwesenträgern, die sich um die Befindlichkeit der unterschiedlichen Generationen kümmert. Ob in staatlicher, kirchlicher oder sogenannter "freier" Trägerschaft, die Palette der Einrichtungen und ihrer Angebotsvielfalt ist beachtlich. Um die Jüngsten kümmern sich neben zahlreichen Privatinitiativen insgesamt 12 Kindergärten. Die Jugendlichen, in ihrer multikulturellen Zusammensetzung, eine besondere begleit- und unterstützenswerte Altersgruppe, finden ihre Anlaufstation in den Jugendzentren an der Waller Heerstraße und am Haferkamp. Besondere Zielgruppenarbeit wird in der Ratzeburger Straße geleistet.
Die ältere Generation trifft sich in Seniorenbegegnungsstätten und auch für
Wohnen bis zur Pflege bis hin zum Hospiz gibt es in Walle eine Reihe bemerkenswerter Standort-Angebote.
Außerdem gibt es Anlaufstellen für Hilfesuchende und all jene, die sich innerhalb der Gesellschaft in einer benachteiligten Position befinden: Das Sozialzentrum Walle, die Fraueninitiative Quirl, das Frauengesundheitszentrum und Café Klatsch mögen dafür beispielhaft stehen.
In einer Haushaltsnotlage-Situation, wie sie für Bremen derzeit besteht, werden auch die sozialen Einrichtungen hinsichtlich denkbarer Einsparungen auf den Prüfstand gestellt. Es gehört zu den Aufgaben der Ortspolitik, diesen Diskussionsprozess kritisch zu begleiten.
Hans Peter Mester
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