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Anker Walle

Freizeitwert im Bremer Westen

Wer seine Freizeit  völlig außerhalb einer Institution organisieren möchte nutzt zum Spielen, Radfahren oder Schwimmen die zahlreichen Spielplätze, den Grünzug West, den Waller Park oder den Feldmarksee. Auch der Friedhof in Walle lädt zum Spazierengehen ein.

Waller Park

Der ehemalige Adelssitz der Familie Achilis wurde 1928 durch die Stadtgemeinde Bremen erworben und für die Nutzung der Öffentlichkeit umgestaltet.

Waller Friedhof

Der Waller Friedhof  bildet mit dem angrenzenden Waller Park eine zusammenhängende Grünfläche mit großem Erholungswert. Bereits 1872 begann der Gestalter des Riensberger Friedhofs, der Landschaftsgärtner Jancke aus Aachen, mit dem Anlegen der Grünflächen, Wasserflächen und Teichen. Am 1. Mai 1895 fand dann die Einweihung statt.

Neben vielen kunstvollen und schlichten Grabmalen befinden sich auf dem Friedhof auch solche, die an ein Stück Bremer Geschichte erinnern, wie das mächtige 1878/79 gebaute Mausoleum der Familie Knoop, in dem am 20. August 1894 der Baron Ludwig Knoop bestattet wurde. Oder das Denkmal für die Opfer der Bremer Räterepublik, das von Georg Arfmann geschaffen wurde. Es dient als Ersatz für das 1922 von Bernhard Hoetger gestaltete und 1933 von den Nationalsozialisten zerstörte Werk. Hier befindet sich auch eine Ehrenanlage für die Bombenopfer des Zweiten Weltkrieges, sowie die Gräber von einiger prominenter Persönlichkeiten (siehe unten).

Die neugotische Friedhofskapelle von 1875 wurde im Zweiten Weltkrieg ein Opfer der Bomben, die auch weite Teile des Friedhofs beschädigten.

Nach dem Krieg wurde der schon 1937 erweiterte Friedhof nochmals auf jetzt 29 Hektar vergrößert. 1957 entstanden eine Kapelle, ein Krematorium und eine Urnenhalle.

(Information/Text: de.wikipedia.org/wiki/Waller_Friedhof)

Utbremer Grünzug

Das Utbremer Grün ist der erste Grünzug, der nach dem Kriegsende auf Trümmern geschaffen wurde. Dieser Grünzug stellte eine ca. 1,6 Kilometer lange Verbindung zum Bremer Westen dar. 
Heute ist das Utbremer Grün ein Spazierweg, der nicht ganz an die Bremer Wallanlagen angrenzt. Durch eine Schule, Kindertagesstätte und Sportanlagen wird dieser Grünzug erweitert. Eine Plastik an der Grenzstraße erinnert an die Verbindung mit dem Bremer Westen und den Aufbau der ersten Anlage nach dem Krieg.

Der "grüne Finger" bietet wohnungsnahe Spazier- und Erhohlungsmöglichkeiten. Zwischen den Bäumen führen die geschwungenen Wege durch das lange Rasenband.

Waller Feldmarksee

Größe des Sees: 12,3 ha
Max Tiefe: 16,5 m
Charakteristik: Baggersee
Besonderheiten: Slipmöglichkeit für Surfer

Die sieben Ortsteile von Walle

Walle ist wohl der grünste Stadtteil unter den drei Stadtteilen im Bremer Westen, denn er hat die größte zusammenhängende Kleingartenfläche (Ortsteil Hohweg). Von der Gesamtfläche von 833,8 ha entfallen auf die einzelnen Ortsteile:
Utbremen 55,1 ha
Steffensweg 37,3 ha
Westend 63,8 ha
Walle 140,8 ha
Osterfeuerberg 72,1 ha
Hohweg 464,7 ha
Überseestadt 390,6 ha

Öffentliche Spielplätze in Walle

  • Bgm.-Hildebrandt-Str.
  • Johann-Bornemacher-Str.
  • Sengstackeplatz (Kleinkinder)
  • Columbusstr.
  • Helgolander Str./Waller Heerstr.
  • Derfflinger Straße(Kleinkinder)
  • Ritter-Raschen-Str. (Kleinkinder)
  • Auguststr./Osterfeuerberger Ring
  • Waller Park
  • Bogenstr. (Waller Wied)