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Anker Walle

05 | Veranstaltungen im Kulturhaus Walle/Brodelpott

So 6.5. | 11 Uhr 
MIT DEM RAD DURCH DIE WALLER GESCHICHTE ...
von der Fleetkirche bis zum Lloyd-Cafe 
Auf dieser Radtour steht das dörfliche Walle im Zentrum, das mit dem Hafenbau und der Industrialisierung seine Bedeutung verlor. Dennoch gibt es historische Orte, die auch heute noch an die frühe Geschichte erinnern. Auch die Waller Feldmark, früher Bauernland, ist Thema und daher findet ein Kurzbesuch im Kaisenhausmuseum und in der historischen Fleetkirche statt. Die Radtour endet am Fabrikenufer beim Lloyd-Café, wo noch der Marmorsaal besichtigt werden kann. 

Kosten: 5€, ermäßigt 4€
Start: Kulturhaus Walle Brodelpott, Schleswiger Str. 4
Dauer: ca. 2 Std.  
Kontakt: C. Eckler-von Gleich, Tel. 3887078

 

Di 8.5. | ab 18 Uhr
DAT KLÖÖNWARK LAADT IN! 
Platt snacken macht Spaß – nicht nur denen, die es können! Beim Klöönwark treffen sich alle, die Lust auf Plattdeutsch haben, ganz egal ob man die Sprache beherrscht oder nicht. Bei einem Feierabendbier (oder Ostfriesentee) wird auf platt erzählt, gelesen, gesungen und gelacht. Die Runde ist offen für alle und freut sich besonders über junge Nachwuchssnackerinnen und Snacker.

Eintritt: frei

 

So 13.5. | 15.00 
"SPECIAL GUEST # 10": TOM GEFKEN – EIN KÜNSTLER AUS WALLE
In diesem Frühjahr haben wir Zeitzeugen eingeladen, die uns in die jüngste Vergangenheit des Stadtteils führen. Sie haben auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Kultur im Stadtteil erlebt, aber auch aktiv gestaltet. 

Tom Gefken, Sohn eines Waller Hafenarbeiters wuchs im Stadtteil auf, ging an der Nordstraße und am Waller Ring zur Schule, spielte in Bands, lebte in ehemals berüchtigten Wohngemeinschaften. Heute arbeitet er als bildender Künstler und hatte bis vor einem Jahr sein Atelier im Schuppen 3 in der Überseestadt. In den 1980er Jahren fanden Künstler*innen ohne klassische Akademieausbildung in Bremen kaum Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten. Also tat man sich anderen Künstlern und Künstlerinnen zusammen, um sich selbst darum zu kümmern. Mit der Galerie des Westens - GaDeWe, deren Gründungsmitglied Tom Gefken ist entstand vor über 35 Jahren ein Ort für Literatur, Theater, Kabarett und Ausstellungen, der bis heute Kunstschaffenden aus aller Welt ein experimentelles Forum bietet und für so Manche am Beginn einer künstlerischen Karriere stand. Im Gepäck haben wir diesmal nicht nur Fotos und Geschichten, sondern auch Kurzfilme aus den 80ern, die vor Waller Kulisse gedreht wurden. 

Eintritt: frei
Wo: Druide · Theodorstr. 8

 

Di 15.5. | 19 Uhr
1. BUO: UKULELSESSION
Beim offenen Ukulelen-Stammtisch des 1. Bremer Ukulelenorchesters, an dem sich Ukulelisten und Ukulistinnen aus Bremen und Umzu treffen, werden Songs von Pop über Folk und Country bis zum Blues gespielt. Neueinsteiger, Beginner und Reinschnupperer sind immer herzlich willkommen.

Eintritt: frei, Spenden willkommen
Kontakt: erhard.heintze@web.de

 

So 27.5. | 16 Uhr
BILDERBUCHKINO: ARMSTRONG – DIE ABENTEUERLICHE REISE EINER MAUS ZUM MOND
Eine kleine, wissbegierige Maus beobachtet jede Nacht den Mond durch ein Fernrohr, während ihre Artgenossen einem höchst unwissenschaftlichen Käsekult verfallen sind. Kann der Mond wirklich aus Käse sein? Angespornt durch die Pionierleistungen der Mäuseluftfahrt, beschließt die kleine Maus, der Frage auf den Grund zu gehen. Sie fasst einen großen Entschluss: Sie wird als erste Maus zum Mond fliegen! Ein Spaß für alle Kinder ab 6 Jahren. Im Anschluss basteln wir!

Es liest: Jens van Almelo
Eintritt: frei, Spenden willkommen!

 

 Di | 29.5. | 19.00

"BREMEN UND DER KOLONIALISMUS" - VORTRAG VON HEINZ-GERD HOFSCHEN
In der deutschen Kolonialgeschichte hat Bremen eine bedeutende Rolle gespielt. Nicht nur, dass der Bremer Kaufmann Lüderitz Südwestafrika erbeutete, auch andere Bremer Handelshäuser und die in Bremen ansässige Norddeutsche Mission waren in Afrika aktiv. Der Norddeutsche Lloyd erschloß mit seinen Dampferlinien die ostasiatischen und pazifischen Kolonien und Kaiser Wilhelm II hielt seine berühmt gewordene „Hunnenrede“ in Bremerhaven. Vor 100 Jahren, im Ersten Weltkrieg, verlor Deutschland seine Kolonien und damit den Traum vom "Platz an der Sonne", vom deutschen Weltreich. Dieser hatte lediglich 30 Jahre gedauert. Nach 1918 verstand sich Bremen als Hüterin der kolonialen Tradition, wovon das 1931 eingeweihte, mittlerweile umbenannte "Kolonialehrenmal" bis heute zeugt. Auch im Bremer Westen finden sich in Straßennahmen bis heute Spuren des Kolonialismus. Im Nationalsozialismus wurde Bremen schließlich "Reichskolonialstadt". Nach dem zweiten Weltkrieg geriet die Geschichte der deutschen Kolonien weitgehend in Vergessenheit, erst in den letzten Jahren wird dieses Kapitel zunehmend aufgearbeitet. Dr. Heinz-Gerd Hofschen, Historiker und ehemaliger Leiter der Abteilung Stadtgeschichte im Focke-Museum wird in seinem Vortrag anschaulich in dieses Kapitel Bremer Geschichte einführen.

Eintritt: 5 €, ermäßigt 4 €

 

Mi 30.5. | 20 Uhr
1. BUO: OFFENE BÜHNE
Die Offene Bühne hat sich zum ultimativen Renner im Brodelpott entwickelt! Hier wird längst verschütteten Songperlen zu neuem Glanz verholfen, Gewagtes ganz neu interpretiert und das Publikum bestens unterhalten. Dabei kommt nicht nur die Ukulele zum Einsatz - auch wenn die meisten Beteiligten einen Narren an dem kleinen Instrument gefressen haben. Bei der offenen Bühne zeigen die Akteure des 1. Bremer Ukulelenorchesters ihr Können, die Bühne steht aber auch anderen Musikern frei. Wer mitmischen möchte meldet sich hier: DietlindW@web.de

Eintritt: frei, Spenden willkommen

 

Alle Veranstaltungen im:
Kulturhaus Walle Brodelpott, Schleswiger Str. 4, 28219 Bremen
Für Rückfragen: Janine Claßen Tel- 388 756 77

Radtour

Radtour © Brodelpott

Tom Gefken

Tom Gefken © Brodelpott

Ukulelenorchester

Ukulelenorchester © Brodelpott

Armstrong Bilderbuchkino

Armstrong Bilderbuchkino © Brodelpott

Bremen und der Kolonialismus

Bremen und der Kolonialismus © Brodelpott